Unsere Handaufzucht

oder die Kehrseite der Hundezucht


 

Tagebuch unserer Handaufzucht .....
..... und somit auch das Tagebuch
von unserer
Millwaukee`s "Inouk" .....

 
   ..... oder einer Aufzucht ( fast ) ohne die Mama
 
 

Anhand dieses Tagebuches  möchten ich gerne
in Gedanken rufen das es auch
eine Kehrseite einer Hundezucht gibt.

 

Und was es bedeuten kann Welpen ohne die Hilfe
der Mama aufzuziehen.

 

Das vergessen wir doch gerne zu schnell.

 
 
Auf jeden Fall sei vorab schon mal gesagt
es ist ein absoluter 24 Stunden Fulltime Job,
7 Tage die Woche, über mehrere Wochen,
und so lange es notwendig ist.
 
Und der Job ist nicht einfach mal so nebenher zu machen.
 
Er ist hart und wer dabei an Geld denkt
dem muss man leider sagen:
Dieser "Job" ( wir nennen es Berufung )
ist nicht bezahlbar und mit nichts aufzuwiegen.
Man glaubt auch nicht wie oft man
dabei an seine Grenzen kommt.
 
 
Wir halten es leider meist auch für selbstverständlich
was unsere Hündinnen bei einem Wurf leisten.
Das sollten wir aber nicht.
 
Im Gegenteil:
 

Wir sollten Ihnen viel viel dankbarer sein.

 

Nur wer einmal einen Welpen oder gar einen Wurf
komplett ohne Mama aufgezogen hat
weiß was alles dazu gehört, was alles
von der Mama abhängt und wovon ich rede.

 
Unsere Hündinnen machen einen
ganz ganz großartigen Job !!
 

Und sie verdienen unsere volle Unterstützung.

 
 

Wir können für uns selbst nur sagen:
Gott sei Dank ging unsere Geschichte noch positiv aus.

 
 
Unsere Hanuta ist eine tolle Mama.
Sie ist eine richtige Übermama.
 
2017 hatte Hanuta ohne zu zögern
unser Einzelkind "Ferrari" adoptiert
und vom 1. Tag an komplett ohne Probleme aufgezogen
obwohl sie zu dem Zeitpunkt selbst Welpen hatte.
 
Hanuta meistert ihre Würfe immer problemlos
und sehr sehr selbstsicher.
 
 
Tja was soll ich sagen.
 
Es kam "Alles" komplett anders als gedacht.
 
Dennoch gab es ein weinendes aber am Ende
auch ein lachendes Auge.
 
 
Aber ich fange mal von vorne an.
 
Von Anfang an hatte ich das Gefühl das Hanuta
zwar schwanger war, aber nicht viele Welpen
bekommen würde.
Keiner glaubte mir wirklich.
Aber ich sollte wohl recht behalten.
 
Denn leider kam unsere Inouk als Einzelkind,
ohne weitere Geschwister
und auch noch per Kaiserschnitt zur Welt.
 
Aber dazu kommen wir noch.
 
 
Hanuta`s Schwangerschaft verlief
bis zum
Di, den 19. Februar 2019,
das war der 61. Tag vom 1. Decken, komplett normal.
Dann begann Alles wie es für eine Geburt gedacht ist.
Ganz früh am Morgen ging Hanuta`s Körpertemperatur
gut unter die 37°C.
Normalerweise steigt die Temperatur dann
innerhalb der nächsten Stunden wieder langsam an.
Doch Hanuta`s Temperatur stieg sehr schnell
wieder auf die normale Körpertemperatur an.
Das kam mir durch den schnellen Anstieg schon komisch vor.
Eine weitere unruhige Nacht und Warten folgte.
 
 
Am Mi, den 20.02.2019 ganz ganz früh
ging die Temperatur erneut unter die 37°C.
Dieses Mal sogar noch tiefer als wie am Vortag
und wie wir es sonst kennen.
Da bekam ich schon ein komisches Gefühl
und sagte zu meinem Mann wir gehen
auf einen Kaiserschnitt zu.
 
Dieses rauf und runter, rauf und runter
kennen wir so nicht.
Vor allem nicht das die Temperatur
erneut wieder sehr schnell anstieg.
 
Wir kennen es so das wenn die Temperatur
wieder ansteigt sie sich dennoch gut niedriger
als die normale Körpertemperatur hält.
Vor allem aber steigt sie langsam an.
 
Nach dem Anstieg ist dann normalerweise
innerhalb von ca. 24 bis 48 Std.
der Beginn einer Geburt,
meist sogar schon mit Welpen zu rechnen.
Doch bei Hanuta tat sich gar nichts.
 
 
Am Do, den 21.02.2019 hechelte und putzte
Hanuta sich sehr sehr viel.
Sie musste auch sehr oft Pippi machen.
Aber richtig entleeren wollte sie sich nicht.
Sie war auch sehr ruhelos.
Lief viel hin und her und fiepste sehr viel.
Sie räumte auch sehr oft komplett ihre Wurfbox um.
Das kennen wir von Hanuta gar nicht.
 
Seit ein paar Tagen hatten wir bereits schon
einige sehr sehr unruhige und
oberfurchtbare Nächte
hinter uns in denen Hanuta zu ins Bett kam,
sich hinlegte und sofort wieder aufstand
und wieder vom Bett ging und das alle
paar Minuten lang wiederholte.
Wir fuhren mit ihr Auto, gingen öfters kleine Runden
mit ihr laufen.
Manchmal hilft das und löst
Wehen aus.
Es tat sich aber einfach nichts.
 
 
Leider sollte ich auch recht damit behalten
das meine Hanuta dieses Mal
einen Kaiserschnitt haben wird.
Immer muss ich so blöde Vorahnungen haben.
 
Dabei gab es bis zur Geburt doch keinerlei Anzeichen
für irgend etwas. Alles verlief sonst völlig problemlos.
 
 
Am Fr, den 22.02.2019, das war der 64. Schwangerschaftstag,
wurde es mir  jedoch irgendwie mulmig.
Denn wir waren schon weit über den 48 Stunden
ohne das
nach dem letzten Temperaturanstieg
Wehen ausgelöst wurden oder etwas in die Gänge kam.
 
 
Kurz vor der Geburt

Fr, den 22.02.2019

Am Fr, den 22.02.2019 am Morgen
war um 5 Uhr in der Früh die Nacht komplett um.
So sah man kurz nach dem Aufstehen
am 64. Tag Hanuta schon deutlich an das nichts vorwärts ging.
 
Hanuta`s Gesichtsausdruck war völlig verändert.
Und ihre Körpersprache sagte "bitte hilf mir".
Ihre Augen waren auch richtig Blut unterlaufen.
 
Normalerweise ist Tag 64 noch nicht
wirklich richtig beängstigend.
Man sollte einfach nur in "Hab Acht Stellung " sein.
 
Doch Hanuta hatte seit Dienstag
nichts mehr gefressen und seit Mittwoch
auf Donnerstagnacht nicht mehr wirklich etwas getrunken.
Nur was ich ihr mit einer Spritze einflößte.
Auch
das Leeren von Hanuta blieb daher aus.
Denn was sollte denn noch aus ihr kommen.
 
 
Ehrlich gesagt bereitete mir das nun doch
größere Sorgen und es wurde mir nun doch viel viel mulmiger.
 
Ich weiß auch das es völlig normal ist das Hündinnen
am Tag vor der Geburt und am Entbindungstag
nichts oder kaum noch etwas essen.
Es ist auch völlig normal das sie kurz vor der Geburt
weniger Trinken.
Denn alles was noch vor der Geburt in der Hündin
drin ist versucht sie durch sich Leeren
normalerweise noch los zu werden.
Deshalb fahren die Hündinnen
vor der Geburt ihren Körper sehr gerne
schon herunter.
Hanuta hatte das aber schon vor Tagen getan.
 
 
Um kurz nach 8 Uhr
wurde ich innerlich immer noch unruhiger
und Hanuta verhielt sich richtig komisch.
Ich hatte ein ganz ganz komisches Bauchgefühl
 das immer stärker wurde.
 
Da ich eine gute innere Stimme habe
und 100% absolute Sicherheit wollte
ob Hanuta überhaupt Welpen im Bauch hatte
und falls ja wie viele und ob die Welpen
überhaupt lebten und
alles gut ist
fuhren mein Mann und ich mit Hanuta
um 9 Uhr zu unserer Tierärztin
und ließen einen Ultraschall machen.
 
Mit dem Ultraschall kam die große Überraschung
und die war für uns doch sehr erstaunlich.

Er bestätigte das Hanuta schwanger war.
Aber auch das sie nur einen Welpen in ihrem Bauch hatte.
Aber wichtig war nun das der Welpe lebte.
 
Wie gesagt war ich ja von Anfang an
der Meinung das es nicht viele Welpen wären.
 
Denn wenn Hanuta auf dem Rücken lag
konnte man dennoch sehen wie der Bauch
unter den Rippen verschwand.
Was bei mehreren Welpen nicht mehr der Fall ist.
 
Aber das man nur einen einzigen Welpen
in Hanuta´s Bauch sehen konnte
verblüffte uns doch Beide.
Zumal der Welpe im Verhältnis zu
Hanuta`s Bauch doch schon sehr sehr groß war.
 
Kein Wunder, denn Hanuta hatte 3 Kg zugenommen.
 
Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen
entschloss ich mich dazu noch
ein Röntgenbild machen zu lassen.
Leider wurde durch das Röntgenbild
der Ultraschall bestätigt.
 
Es war wirklich nur 1 großer Welpe zusehen.
 
Und auf dem Röntgenbild
war der Welpe noch viel größer als im Ultraschall.
 
Kein Wunder.
Der Welpe hatte viel Platz in Hanuta`s Bauch.
Daher konnte er sich sehr gut und riesig groß entwickeln.
 
Eigentlich sprachen schon alle Anzeichen
für einen Kaiserschnitt.
Da ich aber nicht vorschnell handeln wollte,
meinte unsere Tierärztin ob ich es mir nicht
noch überlegen möchte und wir nicht doch noch
bis morgen warten wollen.
Wir könnten ja anrufen wenn was wäre.
 
Da natürlich schon das Wochenende vor der Tür stand
sprachen wir mit unserer Tierärztin
noch die Erreichbarkeit ab.
 
So fuhren wir um 10.17 Uhr wieder nach Hause.
Doch auf dem Heimweg wurde mir richtig richtig schlecht
und ganz mulmig zu mute.
Vor allem weil wir ja schon weit über den 48 Stunden
nach dem Temperaturanstieg waren
und sich noch immer gar nichts tat
und Hanuta mich anschaute als hätte sie eine Vorahnung
und sie mir sagen wollte
"Frauchen warum fahren wir wieder heim" ?!.
 
Ich will nicht gerade sagen Hanuta sah apathisch aus.
Aber dennoch total anders als gewohnt.
Sie war auch viel zu ruhig gegen sonst.
 
Wie schon gesagt waren ihre Augen auch
schon blutunterlaufen wie bei einer Geburt.
Hanuta sah aus als hätte sie schon geworfen.
Richtig fertig und erledigt.
Sie drückte sich ganz fest an mich und wäre
wahrscheinlich am liebsten in mich rein geschlüpft.
Kurz dachte ich schon es ginge im Auto los
weil sie so reagierte.
 
Aber nichts passierte.
Auch nicht nach der ganzen Aufregung
in der Praxis und der Autofahrt.
Manchmal hilft so etwas ja.
Bei uns aber leider nicht.
 
 
Durch Hanuta`s Verhalten war ich mittlerweile
doch sehr beunruhigt.
Deshalb rief ich noch vom Auto aus
bei meiner Tierärztin an und sagte wir wollen
doch nicht mehr länger mit dem Kaiserschnitt warten.
 
 
Wir sind definitiv keine Züchter die sich schnell
für einen Kaiserschnitt entscheiden.
In all´ unseren Jahren die wir
nun schon züchten,
immerhin seit 1995,
war dies bei uns selbst erst unser 2. eigener Kaiserschnitt.
Aber ein großes Baby ist gerne ein großes Risiko
und bleibt doch sehr gerne im Geburtskanal stecken.
Und meist benötigt man dann am Ende
doch noch einen Kaiserschnitt.
Wenn man großes Glück dabei hat
überlebt der Welpe dann wenigstens noch.
Doch meist geht es nicht immer gut aus.
Und bei ganz großem Pech stirbt auch noch die Mutter.
Dann hat man gar nichts mehr.
Wir wollten aber Beides nicht riskieren.
Daher war Warten für uns keine Option mehr.
Und schon war m
eine Befürchtung wahr geworden.
Ein Kaiserschnitt
.
 
 
Bei meinem Anruf meinte unsere Tierärztin
aber auch das es wirklich besser wäre
wenn wir doch nicht länger warten würden.
Sie hätte auch wie wir entschieden.
 
 
So fuhren wir nur kurz vollends nach Hause.
Um kurz vor 11 Uhr waren wir Zuhause.
Mein Mann lies die Hunde raus
während ich für unsere Hanuta und ihr Baby
alles Notwendige zusammen suchte
und das Ersatzgeschwisterchen
"Bettflasche Löwe" richtete.
Während mein Mann alles ins Auto brachte
machte ich die Wurfbox noch steril
und schaltete die Heizkissen an.
 
Ich prüfte auch nochmals Hanuta`s Temperatur.
Denn eine Entscheidung zu einem Kaiserschnitt
sollte schon nicht leichtfertig entschieden sein.
Leider war ihre Temperatur aber
noch weiter angestiegen.
Was uns unsere Entscheidung zum Kaiserschnitt
wieder ein wenig besser fühlen lies.
 
 
Um 11.52 Uhr waren wir dann wieder
bei unserer Tierärztin in der Praxis.
Da die Sprechstunde offiziell bis 12 Uhr geht
warteten wir mit Hanuta im Auto.
 
Unser alter Tierarzt der über der Praxis wohnt
sah unser Auto und kam auch hinzu.
Er wollte sich unseren Kaiserschnitt
auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Ich war nun doch etwas entspannter und beruhigter.
 
Denn bei meinem alten Tierarzt war ich über 23 Jahre lang
immer bei allen OP´s, egal ob sie bei meinen
befreundeten Züchtern, oder auch bei meinen
eigenen Hunden anstanden, immer mit im
und bei der OP dabei.
Keiner meiner eigenen Hunde ging ohne mich in den OP.
Egal was es war ich war und bin immer dabei.
Auch heute noch.
 
Meine Tierärztin wußte das auch schon
von unserem alten Tierarzt.
So kam es natürlich auch bei Hanuta`s Kaiserschnitt.
 
 
Die Geburt

Fr, den 22.02.2019

Um 12.10 Uhr gingen wir dann gemeinsam in die Praxis rein.
 
Der OP selbst und Alles für die OP war schon vorbereitet.
Das Wiegen von Hanuta und das Bauch rasieren
sowie die Narkose ging sehr sehr schnell.
 
 
Hanuta bekam nur eine recht kurze und leichte Narkose
damit die Belastung für den Welpen so gering
wie möglich gehalten werden konnte.
Doch Hanuta`s Welpe war noch viel größer
als wie er auf dem Röntgenbild zu sehen war.
Daher musste Hanuta etwas nachgeschnitten werden.
 
Dann ging alles recht schnell.
Und ich wurde gleich eingespannt.
 
Ich stand neben der Ärztin und wartete bereit
mit Tüchern in der Hand weil sie den Welpen leicht
aus dem Gebärmutterhörnchen ziehen musste.
Während dessen musste mein alter Tierarzt
leicht schieben und drücken.
Dabei platzte die Fruchtblase.
Mit einer Nabelklemme wurde noch der Nabel abgeklemmt
und schon
bekam ich den Welpen sofort in die Hand.
 
 
  Hanuta`s Zuckerschnute kam um 12.34 Uhr zur Welt.
 
Während ich Hanuta`s Welpe schnell entgegen nahm
und rubbelte, und massierte
und den Schleim aus Mund und Nase entfernte,
war Hanuta schon am Aufwachen.
Daher musste sie mit Gas nachnarkotisiert werden.
Das dauerte fast 10 min. lang bis sie wieder tief schlief.
Sie wehrte sich heftig gegen die Narkose.
Bis sie wieder schlief konnte sie so lange
nicht zugenäht werden.
 
Bis der ganze Schleim aus dem Welpen entfernt war
dauerte es ein paar Minuten.
Da bei einem Kaiserschnitt der Welpe auch
Narkosemittel mit abbekommt
ist der Welpe auch noch ein wenig betäubt.
Daher dauert es immer um einiges länger bis
dann der lang ersehnte Geburtsschrei erfolgt.

Um kurz nach 13.15 Uhr, gut über eine
halbe Stunde nach der Geburt
, kam
dann aber endlich der erwartete Schrei.
Wir atmeten alle auf.

 
 
Wenn die Narkose beim Welpe nach lässt
kann es wie bei uns Menschen passieren
das der Welpe eine gute Stunde lang nur schreit.
Auch erst dann kommen richtige Reaktion
vom Welpen wie Strampeln, quietschen, fiepsen,
der Saugreflex usw..
So war es bei uns auch.
Unser Welpe schrie nun aber nur noch.
 
 
Um kurz vor 13.30 Uhr war Hanuta
auch wieder zugenäht und wachte
nun aus der Narkose auf.
Da es doch eine sehr lange Narkose war
hatte Hanuta keine Orientierung mehr
und strampelte wie wild und schrie nur.
Sie machte sich auch steif und lies sich nicht beruhigen.
Damit das Licht Hanuta nicht zu arg blendete
und sie etwas ruhiger wurde
ließen wir den Rolladen im OP herunter
und machten im OP das Licht aus und öffneten
die OP Türe so das Licht vom Flur
ins Zimmer kam. Das half Hanuta sehr.
 
Hanuta schrie und weinte über 1 Stunde lang.
Ihr Welpe schrie ebenfalls noch.
Natürlich noch wegen der Narkosenachwirkung
aber natürlich auch weil er zur Mama wollte.
Als Hanuta registrierte das ihr Welpe schrie
schrie sie erst recht.
Als dann Beide gemeinsam schrien
legten wir ihr kurz ihren Welpen an den Bauch.
Wir mussten nur vorsichtig sein wegen ihrem Strampeln.
Nicht das sie den Welpen runter warf.
 
 
In der Zwischenzeit war unser Welpe etwas trocken gerieben
und sein Loh kam zum Vorschein.
Wir freuten uns darüber riesig.
Wir hatten so gehofft das es ein Choco-Tan Welpe ist.
 
Ein Mädchen wäre dann genau dass gewesen
was wir uns gewünscht hätten.
Aber wir waren schon froh das ein gesunder,
lebender Welpe auf die Welt kam.
 
Natürlich war es jetzt mal an der Zeit
das Geschlecht zu erfahren.
Doch bei unserem Glück waren wir
schon darauf eingestellt das es wahrscheinlich
ein Junge sein wird.
 
Da aber noch die Nabelklemme dran war
konnte man das Geschlecht nicht gleich
offensichtlich erkennen.
Ich machte die Klemme ab um den Nabel richtig abzubinden.
 
Ich sah sofort das es ein Mädchen war.
Da waren dann doch ein paar klitze kleine Tränchen bei mir.
Ich war so so happy .
 
Mein Mann verstand erst gar nicht warum ich mich so freute.
 Als ich ihm dann zeigte das es ein Mädchen war
war er auch total happy .
 
Uns war Beiden sofort klar wir bekommen tatsächlich
unser Choco-Tan Mädchen.
Mit so viel Glück im Unglück hatten wir Beide
überhaupt nicht gerechnet.

Wir waren richtig richtig happy .

 
 
 Umso wacher Hanuta mittlerweile wurde
und ihre Umgebung wieder wahr nahm
umso ruhiger wurde sie.
Wir konnten ihren Welpen immer mehr
bei ihr liegen lassen.
Beide lagen gemeinsam auf der Wärmematte
ganz dicht aneinander gekuschelt und zugedeckt.
Endlich hörten beide auch auf zu schreien.
Die 2 waren so süß miteinander.
 
 
Meine beiden Tierärzte waren genial.
Alles verlief ohne Hektik und Stress
und alles richtig bedacht für Beide.
Dennoch waren es für uns 2,5 furchtbare Stunden
bis wir sicher waren Beide haben alles gut überstanden.
 
Inouk bekam eine Aufbauspritze.
Einfach zur Unterstützung für sie
nach dem Kaiserschnitt.
Uns war so zum Heulen zu Mute.
Doch Hanuta und ihr Zwerg brauchten uns jetzt.
Da blieb keine Zeit dazu an uns zu Denken.
 
Hanuta war nun wieder richtig wach und lief etwas wackelig
durch die Praxis.
Endlich gab es von den Ärzten grünes Licht
und wir konnten uns um kurz
nach 14.30 Uhr auf den Heimweg mit Beiden machen.
Beide waren auf der Fahrt richtig entspannt.
 
 
Wenn auch ein Kaiserschnitt nicht unsere Vorstellung war
so sind wir dennoch
heilfroh das ein gesunder,
lebender Welpe auf die Welt kam
und es Beiden für`s Erste gut ging
und wohl auf waren.
Es hätte auch anders ausgehen können
.
 
Und ohne Kaiserschnitt wäre Inouk nie zur Welt gekommen.
Schon gar nicht lebendig.
Inouk war 370 gramm schwer.
Und sie war schon richtig richtig groß
und ist liver-tan ( braun mit loh )
 
 
Nebenbei sei erwähnt das unser alter Tierarzt sagte
dass er nicht glaubte das es eine normale Geburt
geworden wäre und auch nicht länger hätten warten dürfen.
Er meinte wir hätten völlig richtig entschieden
sonst wäre es eine Totgeburt geworden.
 
v
 
Wir hatten noch Glück im Unglück.
 
 
Meine 1. Woche  ( von Fr, den 22.02.2019 bis Fr, den 01.03.2019 )

Tag 1 - Freitag, den 22.02.2019

Natürlich ist ein Kaiserschnitt kein Honigschlecken.
Und eine Einzelaufzucht ist viel viel schwieriger
und intensiver als z.B.
ein 5er Wurf.
Denn mehr Welpen fordern mehr Milch
und daher wird dann auch mehr Milch
von der Mama produziert.
Ebenso wärmen sich mehr Welpen gegenseitig.
Vor allem wenn die Mama mal die Wurfbox verlässt.
 
Auch musste bei einem Kaiserschnitt die Naht
und die Narbenentwicklung
sowie die Körpertemperatur der Mutter
viel häufiger kontrolliert werden als
man ( ich ) es eh schon tat.
 

Am Tag des Kaiserschnitt`s hatte Hanuta gar keine Milch.
Das ist nicht wirklich etwas ungewöhnliches.
Wir regten die Milch mit guter Fütterung
für Hanuta und mit Lactovetsan an.
Inouk fütterten wir derweil mit Traubenzuckerlösung.
Damit sie nicht dehydrierte spritzten wir
ihr in Abständen Ringerlaktatlösung.
Am Abend fütterte ich Inouk auch ein wenig mit
Ersatzwelpenmilch von Royal Canin zu.
In der Nacht gab es auch wieder Traubenzuckerlösung.
Inouk wollte überhaupt nicht bei ihrer Mama
versuchen zu trinken.
Sie schleckte wenn überhaupt nur an einer Zitze.

 

Tag 2 - Samstag, den 23.02.2019

Mittlerweile hatte Hanuta am Morgen
ein wenig Milch bekommen.
Doch Inouk hatte schon so viel abgenommen
das sie trotz aller Bemühungen zu schwach
zum selbst Trinken war.
Also melkte ich bei Hanuta die Kolostralmilch ab
und fing sie mit einer Spritze ohne Nadel
Tropfen für Tropfen auf bis wir 2ml zusammen hatten.
Die bekam Inouk dann auch Tropfen für Tropfen
von mir gefüttert.
 
Die Kolostralmilch ist das Wichtigste.
Sie gibt dem Welpen genügend Schutz mit auf den Weg
um Abwehrkräfte aufzubauen.
 
Inouk hatte zu dem Zeitpunkt noch immer
keinen Saugreflex.
Wie schon angesprochen fördert
ein einzelner Welpe kaum den Milchfluss.
Damit die Milch aber nicht gleich wieder verschwand
melkte ich alle Stunde wenigstens 1-2ml aus allen Zitzen ab.
 
So wie ich es gesammelt hatte,
so fütterte ich es gleich Inouk.
Inouk wollte noch immer nicht selber trinken.
Sie schleckte wieder nur mal an Mama`s Zitze.
Wieder aber nur an der Einen.
Daher war es sehr langwierig überhaupt
Milch bei Hanuta zu bekommen.
Also fütterte ich Inouk zusätzlich weiter
mit Ersatzwelpenmilch.
 
Damit ich sicher war das sie nicht noch weiter
im Gewicht abfiel wog ich sie vor jeder
und nach jeder Mahlzeit.
Obwohl ich Inouk noch nicht zugefüttert hatte
wog Inouk plötzlich aber 2 gramm mehr.
Ich war total erstaunt.
Denn das hieße ja sie hatte selbst bei Mama getrunken.
Wir waren total happy.
 
Wir hatten gehofft sie trinkt nun wirklich selbst.
Leider kam es aber wieder anders.
Inouk war bis zur nächsten Mahlzeit richtig
im Gewicht abgefallen.
Bei Mama trinken wollte sie mal wieder nicht.
Auch nicht wenn der Abstand von einer Fütterung
zur anderen größer war als 1 Stunde.
Inouk wollte einfach nicht.
Also hieß es für mich Inouk erneut zuzufüttern.
So schaffte ich es wenigstens
das sie wieder um ihr Geburtsgewicht herum wog
und auch erst einmal blieb.
 

Tag 3 - Sonntag, den 24.02.2019

In der Nacht zum Sonntag hatte Inouk
wieder bei Mama selbst getrunken.
Immerhin hatte sie einmal 2 und einmal 4 gramm
mehr auf der Waage.
Wir fragten uns. Hatte Inouk es jetzt geschafft ?!
 

Tag 4 - Montag, 25.02.2019

Wir dachten cool nun klappt es doch endlich.
Leider nahm Inouk von Stunde zu Stunde
aber weiter ab.
Und das obwohl es so aussah als würde sie
bei Mama trinken. Es war wohl aber
nur wieder Schlecken.
So fütterte ich sie wieder und in der Nacht
auch alle 1 bis 1,5 Stunden mit Ersatzwelpenmilch zu.
Immerhin war so am Tagesende eine Zunahme
von 6 gramm da.
 

Tag 5 - Dienstag, 26.02.2019 bis Tag 7 - Freitag, den 01.03.2019

In diesen Tagen ging es Inouk super.
Hanuta hatte zwar immer noch nicht genug Milch
für eine komplette Mahlzeit für Inouk,
aber ich legte Inouk immer erst bei Hanuta an
und erst danach fütterte ich Inouk
mehrmals täglich mit Welpenmilch zu.
Komisch war aber das Inouk zwar Gott sei Dank
normal wuchs und sich prächtig entwickelte
aber sie dennoch immer ab und zu ab und zu nahm.
 
Meine 2. Woche ( vom 01.03.2019 bis 08.03.2019 )
 

 Tag 7 - Freitag, den 01.03.2019 bis Tag 10 - Montag, den 04.03.2019

In diesen 3 Tagen verlief alles genauso
wie in den Tagen 5 bis 7.
Immer zuerst bei Hanuta anlegen
und dann zufüttern.
Nach wie vor Tag und Nacht.
Allerdings konnte ich die Mahlzeiten
jetzt schon auf alle 1,5 bis 2 Stunden
hinaus ziehen.
 

Tag 10 - Montag, den 04.03.2019 bis Tag 14 - Freitag, den 08.03.2019

In diesen 4 Tagen machte ich nichts anderes.
Zuerst bei Hanuta anlegen
und erst danach zufüttern.
Weiterhin Tag und Nacht.
Und plötzlich nahm Inouk richtig geregelt
zwischen 20 und 50 gramm am Tag zu.
Genau wie es sein sollte. Das passte super.
An ihrem 10. Lebenstag hatte Inouk sogar schon
die 700gramm Körpergewicht überschritten.
Wir waren richtig happy.
 
Meine 3. Woche ( vom 08.03.2019 bis 15.03.2019 )

Tag 15 - Samstag, den 09.03.2019

Inouk war gerade 15 Tage jung
als ich gleich Morgens gegen halb 4 Uhr in der Früh
bei Hanuta genau zwischen der Zitze
wo Inouk immer trank und der Kaiserschnittnaht
einen Walnuss großen Eiterherd fest stellte.
Ich schrieb sofort eine SMS an unsere Tierärztin.
Sie kam extra für uns in ihre Praxis.
Mein Mann fuhr auf 9 Uhr mit Hanuta zu ihr.
Ich blieb bei Inouk zu Hause
und fütterte sie in der Zwischenzeit.
Inouk hatte schon wieder abgenommen
obwohl ich Tag und Nacht immer beim Stillen
dabei bin oder sie mit der Flasche zufütterte.
und immer wog.
 
Leider bekam Hanuta wieder Antibiotika.
Das war mir schon klar als ich die Eiterkugel spürte.
Es ging aber nicht anders.
Wenn man über ihn nur leicht drüber fuhr
oder ihn verschob dann tropfte schon
der Eiter aus den Löchern der frisch gezogenen Fäden.
 
Da Inouk nur an dieser einen Zitze trank
und keine andere wollte musste damit
gerechnet werden das sie bereits etwas
von dem Eiter abbekommen hatte.
Unsere Tierärztin meinte wegen dem Eiter
und dem Antibiotika sollte Hanuta sofort abstillen.
Wir waren endlich froh das alles toll klappte und nun das.
Vor allem ist unsere Hanuta eine Übermama.
Wie sollten wir ihr erklären das sie nun
ihr Baby nicht mehr stillen darf.
 

Also hieß es ab jetzt das nur noch ich Inouk füttere.
Inouk hatte wirklich schon Eiter abbekommen.
Denn ihr Darm machte heute etwas Schwierigkeiten.

 
Zum Glück schliefen wir bei Hanuta und Inouk.
Denn wenn man Tag und Nacht alle 2 bis 2,5 Stunden
zufüttert kommt man sich irgendwann
wie ein Zombie vor und ist froh das der Weg
vom Bett zur Wurfbox nur 3 Schritte ist.
 
So im Nachhinein sind wir der Meinung
das Hanuta schon 1,5 Tage zuvor wußte
das etwas nicht stimmt.
Denn sie ging schlagartig kaum noch
zu Inouk in die Wurfbox
und lies mir die ganze Fütterung über.
Worüber wir uns schon sehr wunderten.
Da sieht man mal was für eine genial
sichere Mama unsere Hanuta ist.
 

Tag 16 - Sonntag, den 10.03.2019

Es bestätigte sich, dass Inouk Eiter abbekommen hatte.
Denn der Darm von Inouk machte richtig Probleme.
Inouk hatte nun eine Darmentzündung.
Sie hat einen dicken harten Bauch.
Wollte gar nix trinken. Schrie viel.
War sehr sehr unruhig
und alles was sie aß ging hinten
nur noch als Wasser raus.
Ab dem Abend dann im Abstand von 40 bis 45 min.
und das die komplette Nacht durch.
Und am Morgen ging es gerade so weiter.
Inouk war durch den schnellen Wasserverlust
ein paar Mal kurz vor einer Dehydration.
Ihre Genickfalte blieb stehen und legte sich
gar nicht mehr von alleine am Körper an.
Wir holten uns bei unserer Tierärztin
eine neue Flasche Ringerlaktatlösung.
Ich begann sofort ihr wieder mehrmals täglich
Ringerlaktat zu Spritzen.
Auch flößte ich Inouk wieder
alle halbe Stunde Tee mit Traubenzucker ein.
Inouk hatte bereits erneut abgenommen.
Leider dieses Mal in richtig großen Schritten.
Sie bekam nun Darmberuhigende Tropfen.
Denn wir wollten nicht schon wieder
mit Kanonen auf Spatzen schießen
und ihr Antibiotika verabreichen.

 
Hanuta von Inouk ganz fern zuhalten
war nicht gerade einfach.
Denn Inouk schrie wie irre nach ihrer Mama
und Hanuta drehte durch weil sie nicht
zu ihrem Baby durfte.
 
Also ließ ich mir was einfallen.
 
Ich legte Hanuta in die Wurfbox
und setzte mich dazu.
 
Während sie Inouk wenigstens putzen konnte
legte ich ihr Inouk an ihren Bauch
und fütterte Inouk dann aber mit der Flasche.
 
So beruhigten sich beide und ich bekam
Inouk wenigstens zum Trinken.
Ehrlich es war ein Drama.
Aber danach schliefen sie fest aneinander gekuschelt.
 

Tag 17 - Montag, den 11.03.2019

Es war noch immer ein Auf und Ab.
Inouk trank noch nicht wirklich gut aus der Flasche.
Es gab auch weiterhin geregelt
Tee mit Traubenzucker
und ab und an auch Ringer gespritzt.
 
Mittlerweile ging es Inouk auch so schlecht
das ich mit Inouk gleich morgens
noch vor der Sprechstunde
zu unserer Tierärztin fahren musste.
 
Ihre Darmentzündung war so heftig
das Inouk ebenfalls Penicillin benötigte.
Inouk wurde ein Penicillin mit einem 2 Tage
Depot gespritzt.
Aber bei ihrer Mama durfte sie dennoch nicht mehr trinken.
Man hatte Angst das sie sonst die doppelte
Penicillinladung erhielt was für Inouk
richtig schädlich gewesen wäre.
 
Inouk fraß am Nachmittag noch immer nicht.
Um sie aber zum Trinken und somit
natürlich auch zum besser Zunehmen
zu bringen mischte ich eine Messerspitze,
manchmal auch bis zu einem halben Kaffeelöffel
Royal Canin Mousse unter die Welpenmilch.
 
Ich fütterte sie ab jetzt nur noch mit einer Welpenflasche
die man hinten etwas eindrücken konnte.
Nur so konnte man Inouk zum Trinken bringen.
Inouk musste die Milch quasi von alleine
in den Mund fließen.
 
Das klappte manchmal mehr und manchmal weniger.
Leider kam auch noch hinzu das bei Inouk
schon die ersten Zähnchen durchgebrochen waren.
Das tut auch immer etwas weh
und daher essen Welpen in dieser Zeit
auch gerne weniger als normal.
 

Tag 18 - Dienstag, den 12.03.2019

Heute machte Inouk einen besseren Eindruck.
Es machte fast den Anschein das Inouk wieder
mehr Anteil an Allem nahm.
Die Fütterei ging weiter wie bisher.
Der Durchfall wurde weniger und kam
nur noch in größeren Abständen.
 

Tag 19 - Mittwoch, den 13.03.2019

Füttern ging soweit nun recht gut.
Doch Inouk`s Bauch sah hinterher immer
wie eine Birne aus.
Also bekam sie Tropfen damit sich die Blähungen
und Krämpfe im Bauch lösen.
Gott sei Dank funktionierten die wirklich super
und vor Allem schnell.
 
Inouk bekam heute erneut von unserer Tierärztin
eine Penicillin Depotspritze für 2 Tage.
Die 2. Spritze von insgesamt 3 Stück.
Wir waren erneut vor der Sprechstunde
bei unserer Tierärztin.
 
 Wir hatten keine Ahnung warum oder woher
sie die nun auch noch hatte.
Aber ab dem Nachmittag kam bei Inouk
nun auch noch eine Erkältung dazu.
Und wie sollte es mal wieder anders sein.
Am Mittwochmittag ist die Tierarztpraxis zu.
 
Inouk`s Nasenlöcher waren plötzlich total zu verklebt.
Ich stellte sofort einen Dyffuser auf
und machte in das Wasser Babix Tropfen
und Wick Vaporub rein.
Er lief nun Tag und Nacht.
Und auf ihre Nase vorne drauf, nicht in die Nase rein,
machte ich einen Tropfen Panthenol Nasentropfen.
Gott sei Dank nahm Inouk wenigstens trotzdem zu.
 

Tag 20 - Donnerstag, den 14.03.2019 

Inouk war wieder richtig gemütlich
und völlig entspannt.
Dennoch hatte sie noch immer
eine verstopfte Nase die ihr ganz schön
zu schaffen machte.
 
Und das machte zu allen Problemen
die sie eh schon hatte noch weitere Probleme.
Denn mit der Flasche trinken
war natürlich schwer wenn man
keine richtige Luft bekommt.
 
Ich saß oft bei Inouk und sah ihr beim Schlafen zu.
Da sie richtig schlecht Luft bekam
hatte ich ehrlich auch ein wenig Angst.
 
Inouk versuchte öfters durch den Mund
zu schnaufe. Dabei klackerte sie etwas dabei.
Sie versuchte zu Hecheln.
Was für sie zuerst richtig schwierig
und vor allem sehr ungewohnt war.
 
Inouk war so zuckersüß
und ehrlich gesagt sie
tat mir so unendlich leid.
Ich konnte nicht anders.
Ich musste Inouk noch mehr streicheln und knuddeln.
Vor Allem da sie keine Geschwister hat
an die sie sich kuscheln konnte.
 
Sie musste sich immer mit ihrem
Ersatzgeschwisterchen "Bettflasche Löwe"
oder mit mir zufrieden geben.
 
 
Meine  4. Woche ( vom 15.03.2019 bis 22.03.2019 )

Tag 21 - Freitag, den 15.03.2019 

Heute hätte Inouk nochmals eine Penicillin Depotspritze
bekommen sollen.
Auch wenn wir immer einen Termin ganz früh
und außerhalb der Sprechstunde haben
so wollte ich mit Inouk aber nicht noch einmal
in die Praxis gehen.
Schon gar nicht da sie auch erkältet war.
 
Also holten wir die Spritze mit dem Penicillin
bei unserer Tierärztin ab und ich spritzte
Inouk das Penicillin selbst.
 
Im Moment ist bei Inouk wieder alles so
wie es sein soll.
Das Atmen war wieder gut
und das Trinken mit der Flasche ging wieder
problemloser und ihre Nase war wieder freier.
 
Bis heute hatte ich immer gehofft das Hanuta Inouk
wieder stillen könnte und versuchte
Hanuta`s Milchproduktion aufrecht zu erhalten.
Doch in den letzten Tagen wurde
trotz aller Bemühungen die Milch immer weniger
und immer dünner und glasiger.
Am Abend war eigentlich gar keine Milch mehr da.
Also war an wieder stillen natürlich
leider auch nicht mehr zu denken.
 
Das hieß für mich natürlich das es nun
nur noch an mir hängt Inouk zu ernähren.
 
Aber dafür ging es Hanuta wenigstens wieder richtig gut.
Darüber waren wir total happy.
 
Alles in Allem war es wieder entspannter.
Inouk war mit der Flasche toll zu füttern.
Inouk und ich hatten unseren Rhythmus
für Tag und Nacht gefunden.
Es hieß für uns nun Durchatmen.
 
Inouk`s Äuglein waren auch schon ein paar Tage auf
und mittlerweile wackelte Inouk auch schon
sehr sicher durch die Wurfbox.
Auch ihre Ohren reagierten mittlerweile
schon sehr gut bei Geräuschen.
Und groß war Inouk geworden.
Inouk war einfach nur zum Fressen.
 

Tag 22 - Samstag, den 16.03.2019 

Eigentlich waren wir der Meinung
nachdem seit 1,5 Tagen alles wieder gut aussah
das wir das Schlimmste überstanden hätten.
 
Doch was soll ich sagen.
Inouk verweigerte bereits ab Mitternacht,
nun schon seit über 5 Stunden das Essen.
Auch Tee mit Traubenzucker war keine Option.
 
Ich war wieder am Verzweifeln und völlig am Boden.
Einen kurzen Augenblick dachte ich wirklich daran
Inouk erlösen zu lassen.
 
Mir fiel einfach nichts mehr ein.
Ich war so leer.
Ich wußte wirklich nicht mehr was ich noch tun könnte.
 
Und Inouk hatte wieder viel abgenommen.
Also fing ich mit allem außer Antibiotika von vorne an.
 
Ich gab ihr in der 1 Stunde Tee Tröpfchen für Tröpfchen.
Und in der 2. Stunde Welpenmilch.
Das immer im Wechsel.
Ich zwang sie praktisch zum Essen und zum Trinken.
Zur Vorbeugung gegen erneute Bauchschmerzen
und Blähungen gab es wieder Tropfen.
 
Am Abend wußte ich ehrlich nicht mehr
wo mir der Kopf stand.
Also machte ich die Welpenmilch mit
etwas Mousse in einem Schüsselchen an.
 
Verzweifelt stellte ich ihr die Schüssel vor die Nase.
Davon schlabberte Inouk ein wenig.
Später gab es aber wieder die Flasche.
Die trank sie dann aber wieder super.
 

Tag 23 - Sonntag, den 17.03.2019 

Am frühen Morgen wurde der Stinker von Inouk
langsam wieder fester und der Abstand
vom Stinkern wieder etwas größer.
 
Heute musste ab Mittag mein Mann
die komplette Fütterung übernehmen.
 
Das ging ein paar Mahlzeiten gut.
Doch ab dem Nachmittag wollte Inouk
sich von meinem Mann nicht mehr füttern lassen.
 
Ab dem späteren Nachmittag
konnte ich aber sofort wieder übernehmen.
 
Da Inouk das Zufüttern immer mehr verweigerte
zog ich die Fütterungen bis auf 3,5 bis 4 Stunden hinaus.
 

Tag 24 - Montag, den 18.03.2019 bis Tag 26 - Mittwoch, den 20.03.2019

In diesen Tagen funktionierte es wieder
richtig problemlos Inouk alle 3 bis 4 Stunden zu füttern.
Ich wechselte sogar immer ab zwischen Flasche füttern
und aus dem Schüsselchen essen.
Eigentlich klappte das Schüsselchen essen sogar
fast noch besser als aus der Flasche.
Und was sie aus dem Schüsselchen nicht aß
füllte ich in die Flasche und dann aß sie es
aus der Flasche mit einem Nuckel mit großem Loch.
 

Tag 27 - Donnerstag, den 21.03.2019 

Was soll ich sagen. Wir hatten uns wohl zu früh gefreut.
Heute ging alles wieder von vorne los.
 
Inouk hatte wieder Dauerkackeritis;
sie wollte nichts mehr Essen;
sie war richtig malad; sehr abgeschlagen;
komplett anteilslos.
Ihr Bauch war wieder dick und hart.
Inouk weinte wieder.
Sie war sehr unruhig.
Und ihr Stinker war nicht mehr braun
sondern nur noch durchsichtiges Geglibber.
 
Es blieb mir nur noch über Inouk richtig warm zu halten
und mal wieder erneut von vorne mit allem anzufangen.
 
Ich legte ich Inouk auf ein Echtfell
und machte alle 3 Wärmekissen und das Rotlicht
wieder dauerhaft an.
 
Ringerlösung spritzen, alle 1,5 Stunden füttern,
Tee, dauerbeobachten und und und .....
..... stand Mal wieder an.
 
Nun hatte Frauchen wieder ihren dauerhaften Fulltime Job.
 
Ehrlich ich war am Rande der Verzweiflung
und meiner Kräfte und meines Wissens.
Aber aufgeben war irgendwie auch keine Option.
Als ging der Kampf um Inouk weiter.
 
 
Meine 5. Woche ( vom 22.03.2019 bis 29.03.2019 )

Tag 28 - Freitag, den 22.03.2019 

Ich wußte mir nach einer furchtbaren Nacht
ehrlich nicht mehr zu helfen
und versuchte mein Glück mit Babybrei.
Ich rührte ihn mit etwas Welpenmilchpulver an.
 
Mir fiel noch ein Karotten helfen auch immer sehr gut.
Ich machte 2 Karotten in Streifen, kochte sie richtig tot
und zermatschte sie dann zu Brei.
Dann mischte ich immer so einen Kaffee bis Esslöffel voll
davon unter den Babybrei.
Das bekam Inouk den ganzen Tag zu Essen.
Aber nur das. Nichts anderes.
Auch in der Nacht.
Keine Flasche mehr.
 
Am Abend hatte Inouk beim Wiegen dann
wenigstens wieder zugenommen.
 

Tag 29 - Samstag, den 23.03.2019 

Inouk ging es wieder etwas besser und sie konnte
wieder mit am Rudelleben teilnehmen.
 
 
Sie spielte ab und zu auch mit den Anderen.
Aber in erster Linie stand kuscheln an.
Inouk freute sich wie Bolle das wieder alle um sie waren.
Ihr Schwänzchen ging wie ein Propeller.
Das war voll süüüüüüß und verschob unsere Sorgen
für eine kurze Zeit in den Hintergrund.
Und ihr dickes Bäuchlein war auch
besser zu massieren.
 

Tag 30 - Sonntag, den 24.03.2019 

Wir kontrollierten das Inouk beim Schlafen
immer noch warm lag.
Aber meist kuschelte sie sich selbst irgendwo ein.
 

Tag 31 - Montag, den 25.03.2019 bis Tag 35 - Freitag, den 29.03.2019

Wir hofften nun das wir das Schlimmste
doch mal endlich geschafft hatten.
Es gab nun such keine Welpenmilch mehr in Brei.
Nur noch Babybrei mit Karotten und etwas Mousse.
Mittlerweile ging es Inouk wieder besser
und sie war wieder richtig gut drauf.
Und das nun schon seit 4 Tagen.
Wir waren richtig erleichtert.
 
Meine 6. Woche ( vom 29.03.2019 bis 05.04.2019 )

Tag 35 - Freitag, den 29.03.2019 bis Tag 40 - Mittwoch, den 03.04.2019

5 weitere Tage klappte alles super.
 
Inouk hat sich in den insgesamt 9 Tagen
wirklich super entwickelt.
A
lles hatten wir super im Griff.
Inouk war ein richtiger Wonneproppen geworden .
Sie war wirklich ein richtiger Sonnenschein .

Ab und zu auch ein kleines mutiges Teufelchen ,
aber sooooo süüüüüüüß und richtig zum Fressen .

 
Wir hatten Inouk eine kleine Schlafkiste direkt vor meine Füße
bei uns im Wohnzimmer gebaut damit Inouk immer direkt
bei uns war und der Rudel immer zu ihr liegen konnte.
 
 

Alles war total entspannt.

 

Tag 40 - Mittwoch, den 03.04.2019

Inouk hatte schon fast 2 Kg Körpergewicht erreicht.
Wir dachten wirklich es wäre endlich geschafft.
Doch es bahnte sich erneut ein Darminfekt an.
 
Denn seit heute war die Kackeritis wieder da.
Ich war so genervt dass ich gleich richtig um mich schoß.
 
Ich hatte das Gefühl das es genau so lief
 wie als ich von der Welpenmilch auf den Babybrei
umgestellt hatte.
Also entschloss ich mich den Babybrei weg zu lassen.
Doch was sollte ich dann füttern.
Inouk aß doch noch nichts anderes.
 
Ohne zu Überlegen stellte ich für Inouk ihr eigenes Futter her.
Es bestand aus folgenden Dingen:
-
ein paar eingeweichte Brocken Welpentrockenfutter,
- in der Mikrowelle gegartem Rinderhack bis es durch war,
-
einem halben Kaffeelöffel Specific Intensive Support
Rekonvaleszelenzfutter,
- 1-2 Kaffeelöffel Babygläschen mit Rind und Reis,
- zu tode gekochten Karotten,
- 1 Kaffeelöffel körnigen Frischkäse,
- etwas Joghurt,
- und zu guter letzt 1 Messerspitze Symbio Pet.

Das alles mischte ich dann zu einem Essen zusammen.
War es zu fest in der Konsistenz
streckte ich es mit ein wenig warmem Wasser.
Ich machte es vor der Fütterung für 10 sec.
in der Mikrowelle handwarm.
Denn von kühlem Essen hätte Inouk
sonst wieder Bauchweg bekommen können.
Und man glaubt es kaum.
Schon passte alles.
Ich nannte Ihr Essen nun "Inoukpampe".
 

Tag 41 - Donnerstag, den 04.04.2019

Endlich wurde der Stinker ein richtiger
Stinker
( eine Wurst ) und war kein Durchfall,
Kein Geglibber und keine Matschekacke mehr.
Und auch wieder braun.
 
Es gab komischerweise kein Bauchweh mehr.
Gott was waren wir froh darüber.
Wir brauchten auch keine Tropfen mehr.
Es war richtig genial.
So einen tollen Stinker hatten wir
noch gar gar nie bei Inouk gehabt.
 
Inouk war auch wieder ein fröhlicher Welpe.
Voll mit Schabernack.
Wir hatten so viel Spaß mit Inouk .
 
 
 
Meine 7. Woche ( vom 05.04.2019 bis 12.04.2019 )

Tag 42 - Freitag, den 05.04.2019

Inouk hatte auch endlich ab und zu
am Trockenfutter von den Junioren genascht.
Und sich endlich fürs Wasser zum Trinken
interessiert.
Wir hofften das es weiter Bergauf ging
und es für Inouk weiterhin positiv weiter ging.
Wir drückten uns die Daumen.
 

Tag 43 - Samstag, den 06.04.2019

Inouk lernt sehr sehr schnell.
Sie trank nun wie die anderen Hunde auch Wasser.
Es war toll zu sehen das sie damit kein Problem hatte.
 

Tag 44 - Sonntag, den 07.04.2019

Langsam begann ich Abwechslung
in Inouk`s Speiseplan zu bringen.
Zur "Inoukpampe" gab es heute mal
Banane.
 

Tag 45 - Montag, den 08.04.2019

 
Wir haben es gut im Griff und Inouk reichen
nun 6 Mahlzeiten am Tag mit der Nacht gerechnet.
Heute gab es ein paar gekochte Nudeln zum Probieren.
 

Tag 46 - Dienstag, den 05.04.2019 bis Tag 49 - Freitag, den 12.04.2019

Wir hatten es echt endlich geschafft.
Inouk fraß nun nur noch offiziell Trockenfutter.
Keine "Inoukpampe" mehr.
Ab und zu weichte ich noch ein wenig
das Trockenfutter ein und hob noch ein wenig
Babygläschen mit Rind und Reis darunter.
Und manchmal gab es einfach nur
Gurke
zum Probieren oder etwas Hähnchenfleisch
ins eingeweichte Trockenfutter.
 

Meine 8. Woche ( vom 12.04.2019 bis 19.04.2019 )

Tag 49 - Freitag, den 12.04.2019 bis Tag 56 - Freitag, den 19.04.2019
war nochmal eine sehr sehr aufregende Woche für Inouk.
 

Tag 49 - Freitag, den 12.04.2019

Wir machten Inouk`s offiziell letzte Bilder für unsere Homepage.
Und die letzte Wurmkur vor der Impfung stand an.
Die meisterte Inouk aber völlig problemlos.
 

Tag 50 - Samstag, den 13.04.2019

Heute hatte Inouk das Vergnügen unsere Katzen kennen zu lernen.
 

Tag 51 - Sonntag, den 14.04.2019

Inouk wurde von mir heute zum 1x
für 1 Stunde alleine gelassen.
Der Rudel ist zwar bei ihr, aber ohne mich sein
kennt Inouk gar nicht.
Wir waren nur 1 Stock höher zum Geburtstag
unseres Enkelkindes.
Aber wir hörten keinen Ton von keinem.
das heißt Inouk hat es richtig toll gemacht.
Als wir wieder runter kamen hat Inouk
sich tierisch gefreut.
Ich bin richtig stolz auf unseren Schatz.
Dennoch war es komisch ohne Inouk.
Ich kannte die letzten Wochen immer nur
mit Inouk neben oder bei mir.
 

Tag 52 - Montag, den 15.04.2019

Inouk hatte heute Ruhetag.
Heute ist die Ruhe vor dem 1. Sturm.
Morgen steht Inouk`s 1. großer Tag an.
Ihre 1. Impfung.
 

Tag 53 - Dienstag, den 16.04.2019

Inouk`s 1. großer Tag war heute gekommen.
Ihre 1. Impfung und das Chippen standen an.
Wir hatten einen Termin um 9.30 Uhr.
Inouk kannte das Autofahren ja schon ein wenig.
Auch wenn sie da noch mini mini war
und es eher nicht wirklich mitbekommen hatte
so schlief Inouk doch völlig entspannt
während der ganzen Autofahrt.
 
 
Bei unserer Tierärztin in der Praxis war Inouk super lieb.
Beim Chippen quietschte Inouk nur kurz auf.
Beim Impfen machte Inouk gar nichts.
Während ihr Impfbuch noch ausgestellt wurde
untersuchte Inouk schon die komplette Praxis.
Sie war zur Ärztin und zur Arzthelferin
total aufgeschlossen und überfreundlich.
Ihr Schwänzlein ging wie ein Propeller.
Sie ist einfach nur zuckersüß.
Einfach zum Knutschen.
 

Tag 54 - Mittwoch, den 17.04.2019 und Tag 55- Donnerstag, den 18.04.2019

Die Beiden Tage waren für Inouk
normale Tage in ihrem normalen Alltag.
Langsam beginnen wir zu vergessen
was wir hinter uns haben.
Denn Inouk versprüht so viel Lebensfreude
und ist solch ein Clown das man in ihrer Gegenwart
nicht wirklich mehr an das denkt was alles war.
 

Tag 56- Freitag, den 19.04.2019

Inouk ist nun 8 Wochen jung.
Heute um 14 Uhr kam der Zuchtwart und machte
Inouk`s Wurfabnahme.
 
Um 16 Uhr war Inouk nun richtig abgenommen
und alles war super bei und an ihr.
Jetzt heißt es nur noch ein paar Tage
auf die Ahnentafel von Inouk zu warten.
 
Wäre Inouk abzugeben gewesen
so hätte sie nach Erhalt der Ahnentafel ausziehen dürfen.
 
  
 
Das waren Inouk`s erste 8 Wochen
in ihrem Leben.
Hiermit schließen wir unser Tagebuch.
 
 
Wir wollen hier aber noch ein paar Dinge
in eigener Sache anbringen.
 
Wir, vor allem ich war so oft am Boden zerstört
das ich wirklich 2x darüber nachdachte
ob es wirklich nicht besser gewesen wäre
wenn wir Inouk hätten gehen lassen.
 
Hätte mein Mann nicht so zu und hinter mir
und zu meinen Entscheidungen die ich oft schnell
und ohne Möglichkeit zum groß überlegen
oder eine Nacht darüber schlafen zu können treffen musste,
dann hätte ich bestimmt das eine oder andere Mal
anders reagiert.
 
Ich bin sehr froh das wir den Kampf
für und um Inouk nicht aufgegeben haben.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Und das nicht nur weil sie ein ( unser ) choco-tan Mädchen ist.
Sondern weil sie etwas ganz besonderes ist.
 
Auch wenn man es nicht glaubt.
Aber Hanuta ist und bleibt Inouk`s Mama.
Inouk weiß auch ganz genau das Hanuta ihre Mama ist.
 
Inouk weiß aber auch das ich ihre Ersatzmama bin.
Und ihre Liebe und Wärme die sie mir ( uns ) gibt
ist mit
gar nichts zu bezahlen.
 
 
Eines sei noch gesagt.
Wenn wir hier von Tag und Nacht füttern reden
dann heißt das wirklich Tag und Nacht alle 1 bis 1,5 Stunden.
Dafür musste ich mir auch immer den Wecker am Handy stellen.
Denn schlafen war höchstens mal bis zu 1 Stunde am Stück
bis zur nächsten Fütterung möglich.
Denn es hieß nicht nur füttern.
Sondern auch Fläschchen auswaschen. Nächstes Futter richten.
Bäuchchen massieren. Wiegen usw..
Manchmal konnte ich auch nicht gleich einschlafen.
Denn man überlegt schon war es richtig was ich gemacht habe.
Gibt es was wo ich noch nicht versucht habe und so weiter.
Da wacht man dann nach einer Weile nicht mehr einfach so auf.
Das geht dann oft nur noch mit dem Wecker.
Und wenn der klingelte und sagte hey Dein Welpe hat Hunger.
Da funktioniert man oft nur noch.
 
Und wenn dann Dein Welpe sagt ich will nicht
und bockt und stur ist und sich nicht füttern lässt
und dann noch mit seiner Bärenkraft
wo immer er die dann noch her hat sich gegen alles sträubt.
Und man selbst auch am Rande seiner Kräfte ist.
Dann fragt man sich schon ein paar Mal warum?!
Warum mach ich das ?!
 

Ich weiß nicht wie viele Fläschchen Welpenmilch
ich gefüttert habe.
Wie viele Brei`s ich gemacht habe.
Oder wie viel Schlaf ich überhaupt bekam.
Aber wir hatten sehr großes Glück.
All´ meine schlaflosen Nächte und das ich nicht
aufgegeben habe
und die vielen kleinen Schubser meines Mannes
haben sich gelohnt.
Wir sind einfach nur Happy
über unser Mädchen

Wir haben unsere kerngesunde, proppere,
süße und lebhafte Inouk
.
Unseren Sonnenschein

Sie ist eine absolut süße Maus geworden.

 
 

Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen Züchter
etwas Mut machen.
Ich möchte aber nicht dem einen oder anderen der Züchter
werden will Angst machen.
Aber ich möchte mit unserer Geschichte daran erinnern
was unsere Hündinnen jedes Mal leisten
und das wir als Züchter ab und zu richtig gefragt sind,
leisten müssen und dabei an unsere Grenzen stoßen werden.

 
Es sei noch gesagt das man in dieser Zeit
an Haushalt, kochen usw. nicht wirklich denken brauch.
Das eigene Leben wird gleich auf Null runter gefahren.
Ohne Hilfe des Mannes, der Familie oder von Freunden
ist diese Zeit kaum zu bewältigen.

 

Mein aller größter Dank geht hier an meinen Mann.
Er war mein Halt, mein Schubser, meine 2. Kraft.
Ohne ihn hätte ich 2x aufgegeben
.
 
Und meinen Eltern die immer gleich losgefahren sind
wenn ich dringend was brauchte wie
Babybrei, Babygläschen, Karotte, körnigen Frischkäse,
Joghurt, frisches Rinderhack, usw..
 

Danke auch an meine befreundeten Züchter die mir
mit Gesprächen die Stange gehalten haben
und mich wieder aufgebaut haben
.

 
 


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