... oder ...
...manches ...
... lässt Einen einfach nie los ...

 
 

... als ich selbst noch mini mini war,
gerade mal 5 Jahre und vier Monate jung,
gingen meine Eltern mit mir in ein großes Einkaufscenter.
Damals wie heute hieß es Breuningerland.

 
 

Eigentlich war "Bummeln" angesagt.

 
 
Doch in diesem Einkaufscenter stand ein Zugwagon
der mit riesigen Fensterscheiben umgebaut
und schön rot angestrichen war.
An diesem Zugwagon führten alle Wege egal wo hin vorbei.
 
 
Hinter diesen Scheiben waren damals auf ganz viel
Kleintierstreu mehrere verschiedene Rasse-Welpen gesessen.
Darunter auch eine rote Cockerhündin.
Sie war soooooo süß.
 
 

  Ehe ich zur Welt kam züchtete mein Opa schon
"Altdeutsche Schäferhunde".

 
 

Daher bin ich schon von Baby an
immer mit Hunden aufgewachsen.
Ein Leben ohne Hund kenne ich daher nicht.

 
 

Somit können Sie sich vorstellen das ich nicht mehr
von dieser Scheibe wegzubringen war.

 
 
Damals zu Heute hat sich leider aber in über 40 Jahren
nicht viel geändert.
Wenn ein Kind unbedingt etwas haben will
dann kriegt es das auch.
So machte ich als Kleinkind soviel Theater
vor diesem Zugwagon das meine Eltern keine Spaß
mehr daran hatten einkaufen zu gehen.
Das Theater ging zu Hause so lange weiter
bis meine Eltern nochmals ins Breuningerland fuhren
und "für mich" einen Hund kauften.
 
 
Was soll ich sagen:
Es war die rote Cocker Spaniel Hündin.

Das war unsere "Farah".
Von den Papieren her
hieß sie richtig "Dodo vom Hause Saller".
Geboren wurde Farah am 15. Dezember 1973
und kostete damals 400 D-Mark.
Sie stammte zwar aus keiner VDH-Zucht .....

 
 
 
 
 
..... aber deswegen hatten wir unsere "Farah" nicht weniger lieb.
 
 
 
 
Komischerweise kann ich mich noch irgendwie
daran erinnern wie ich Farah in meine Arme gelegt bekam.
Sie war wohl gerade mal 4 Monate alt als sie zu uns kam.
 

Allerdings mussten wir leider auch
die "negativ Erfahrung" machen
das wenn ein Welpe zu früh von der Mama weg kommt
doch sehr sehr krank sein kann.

Denn unsere Farah war nicht größer
als ein 6 Wochen junger Welpe.
Denn was wir bei der Abholung leider
nicht wussten war das sie schon
lebensbedrohlich krank war.
Sie hatte Staupe.
Ihr Gebiss war schon dunkelgelb.
Ihre Augenwaren zugeschwollen.
Ihre Nase lief. Sie hatte Fieber
und es ging ihr überhaupt nicht gut.
Im Gegenteil.
Für die anderen ausführlichen Details
die sie noch hatte war ich
aber noch viel zu klein.
Aber meine Eltern erzählen mir immer
und immer wieder Farah` s Geschichte.
Meine Mutter hatte eine sehr sehr lange Zeit
alle Hände mit der Pflege und dem Peppeln
als "full time job" zu tun.
Der Tierarzt damals meinte es sei ein Wunder
gewesen und meiner Mutter anzurechnen das Farah
überlebt hat. Ohne sie hätte es Farah
nur noch ein paar Tage gegeben.

 
 
In den 70er Jahren gab es das nicht das man
seinen Welpen beim Züchter aussuchen,
besuchen und dann abholen kam.
Die Züchter gaben damals ihre Würfe
im Ganzen an die Zoogeschäfte ab.
 
 

Da ich mein Leben von Geburt an immer mit Hunden
verbrachte wuchs ich zuerst mit "Karo"

dem Altdeutschen Schäferhund meines Opa`s auf.
Hinzu kam dann bei meinen Großeltern "Fips".
Er war ein rotes, süßes aber stures Dackelkerlchen.
Leider wurde er für die Liebe seines Lebens überfahren.
Dann kam unsere Cockerhündin "Farah" zu uns selbst.
Nach dem Tod von Fips kam bei meinen Großeltern
die Collie Hündin "Kessy" hinzu.
Farah und Kessy waren sich von Anfang an Spinne Feind.
Wenn die 2 sich nur durch die Türe rochen
war schon Action angesagt.
Sahen oder kamen sie sich gar nahe floss meist immer Blut.

v
 

Mit Farah erlebten wir sehr viel.
Positives wie negatives.
So kramte sie z.B. unter einer Kommode
bei meinen Großeltern
eine Tafel Vollmilchschokolade hervor
die mit viel Rattengift bestückt war und fraß diese;
Sie trat auch in einem Urlaub in eine riesige Glasscherbe
und schnitt sich richtig heftig an der Vorderpfote
die kompletten Ballen auf;
dann hatte sie wie gesagt beim Kauf Staupe;
ständig geriet sie mit der Colliehündin in Beißereien
die sehr blutig und fleischig endeten;
sie und ich hatten eine Begegnung mit einem Boxer
der sie ins Genick biss;
sie hatte eine nicht erkannte Gebärmutterentzündung.
Und durch die ganzen gesundheitlichen Probleme
die wir mit Farah hatten kam dann leider hinzu
das sie von meinen Eltern sehr schlecht erzogen wurde.
Denn Farah problemlos von der Leine lassen
ging so gut wie gar nicht.

 
 

Aber sie war die treueste Seele und beste Freundin
die ich je hatte und kennen lernen durfte.
Sie war mein Geschwisterchen,
mein Seelentröster, mein ständiger Begleiter.
Einfach meine komplette Kindheit.

 
 
Leider verstarb sie an der Gebärmutterentzündung.
Als Farah verstarb wollte mein Vater keinen Hund mehr.
Er wollte nicht nochmals einen Hund verlieren.
Der Verlust von Farah war furchtbar für uns alle.
Er ist bis heute ohne Worte.
Doch meine Mutter und ich,
wir wollten nicht ohne Hund sein.
Wir bearbeiteten meinen Vater so lange bis er ja sagte.
So zog der schwarze Cockermix Rüde "Berry"
bei uns ein und sein Bruder "Mohrle" zog
bei meinen Großeltern ein.
Berry wurde leider nur etwas über 5 Jahre alt.
Denn der Nachbar meiner Eltern stauchte ihn
so heftig mit dem Fuß in den Bauch
das er mit inneren Verletzungen vom Tierarzt
eingeschläfert werden musste.
Mohrle hingegen wurde mehr als 17 Jahre alt.
 
 
Als mein Mann und ich 1988 zusammen zogen
wollten wir unbedingt einen eigenen Hund haben.
Leider durften wir aber in dem gemieteten alten Häuschen
indem wir wohnten keine Tiere halten.
Doch es kam alles anders.
 
 
Als mein Mann zu mir zog
ließ er seine Aquarien bei seinen Eltern stehen.
Es stand wieder Fischfutter kaufen an.
Daher fuhren wir eines Tages in ein Zoogeschäft
um Fischfutter zu kaufen.
In diesem Zoogeschäft wurden Hunde verkauft.
Diese armen Geschöpfe saßen hinter einer riesigen Glasscheibe.
Da saß ein voll süßer, trauriger und irgendwie
sehr sehr unglücklicher Lhasa Apso Rüde ganz alleine.
Er lief mir hinter der Scheibe immer nach.
Er tat mir soooo soooo leid.
Ich konnte nicht anders.
Ohne zu überlegen kaufte ich ihn einfach
und wir nannten ihn "Benjy".
 
 
Was wir leider beim Kauf verheimlicht bekamen
war das er e
inen riesigen Nabelbruch hatte
und er dazu noch aus dem Ausland kam
und somit viel zu früh von seiner Mutter
genommen wurde.
Wir mussten den riesigen Nabelbruch operieren lassen
da sich sein Darm immer darin verklemmte.
Leider hatte er dazu noch sehr weiches Bindegewebe.
Daher hielt seine OP Naht nicht.
Er saß neben mir auf der Couch und schrie plötzlich auf
und all` seine Innereien lagen plötzlich neben mir.
So musste er auch noch notoperiert werden.
Leider durfte er nicht sehr alt werden
denn er hatte so ziemlich alles.
Und zuletzt kam dann auch noch Dackellähme
und und und ..... hinzu.
 
 
Dank ihm und meiner ersten Schwangerschaft
zogen wir aber noch gemeinsam mit ihm und sehr schnell
in eine Dachwohnung
 wo wir ihn problemlos halten durften.
 
 
Als er gestorben war und ich zum 2. mal Schwanger wurde
zogen wir in eine größere Wohnung um.
Damals war es sehr schwer eine Wohnung
mit Kind und Hund zu bekommen.
Daher wohnten wir dann über 1,5 Jahre lang
in einer Wohnung in der Hundehaltung nicht erlaubt war.
 
 
In dieser Zeit begleiteten uns die 3 Hunde unserer Bekannten,
die wir als Pflegehunde ab und zu betreuten.
Darunter war ein Goldie-Labrador Mix, ein Pon
und ein Westie. Sie waren Stundenweise bei uns.
Das war aber nicht meine Vorstellung.
Ohne eigenen Hund und die Pflege-Hunde
 nach ein paar Stunden wieder abgeben zu müssen
war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Ich hielt es ohne eigenen Hund einfach nicht mehr aus.
 
 
So zogen wir kurz vor der Geburt unseres 3. Kindes
in unserer 1. eigenes Häuschen.
Nachdem unser 3. Kind dann geboren war
entschlossen wir uns unsere Familienplanung umzulenken
und es war für meinen Mann
endlich an der Zeit für einen großen Hund.
Leider versprach ich meinem Mann
das spätestens wenn unser Kevin ( 3. Kind )
2 Jahre alt ist mein Mann seinen großen Hund
bekommen würde.
Blöde Sache.

Man sollte seine Versprechen wirklich sehr gut überlegen.

 
 

Da in unserer Familie wie gesagt Hunde schon immer
eine sehr sehr große Rolle spielen
 und keiner von uns ein Leben ohne Hund/e
kennt war sehr schnell klar das wir nun
endlich unseren Familienhund haben wollen.
Ich wollte auch unbedingt das meine Kinder
mit Tieren aufwachsen dürfen.

 
 

Von Anfang an war der Cocker immer mein Traumhund.
Da mein Mann durch das Ausführen eines Cocker Spaniels
in seiner Kindheit auch Cocker Erfahrung sammeln durfte
war er nie gegen einen Cocker.

Jedoch fing bei meinem Mann ein Hund erst
ab Cockergröße an und da er immer einen
richtig großen Hund wollte gab es für ihn
wegen der Gesichtsmaske aus "Black and tan"
mehr den Wunsch nach einem Gordon Setter.

 
 

Mein Traumhund aber war und blieb weiterhin
immer der Cocker Spaniel.
Oder wenn überhaupt einen großen Hund
dann einen richtig langhaarigen Hund.
So kamen wir auf den Beardie ( Bearded Collie ).
Er ist ein Hütehund mit sehr langen Haaren und er jagt nicht.

 
 

Und ganz ehrlich gesagt waren mir Gordon Setter
aber immer viel zu groß und überhaupt nicht meine Rasse.
Daher meinte mein Mann das es auch gerne
ein Golden Retriever werden dürfte.
Nicht wirklich viel kleiner, ich weiß
und ebenfalls nicht wirklich meine Rasse.
Und ebenfalls ein Jagdhund.
Wenn es ein Jagdhund hätte sein sollen
dann hätte es für mich aber nur ein Cocker werden dürfen.

 
 

Aber genau aus diesem Grund kam ein Cocker
für uns nie in Frage. Denn bis 2000 wurde der
Cocker überwiegend jagdlich geführt und gezüchtet.
Erst seit dem Kupierverbot 2000 ist er
mehr und mehr ein Familienhund geworden.

 
 
Da wir unsere 3 Kinder sehr kurz aufeinander bekamen
und wir auch noch direkt
an einer Ortsdurchfahrtsstrasse wohnten
und wir sehr viel Wald und dadurch auch
sehr sehr viel Wild um uns hatten,
wäre daher damals ein Cocker ( Jagdhund )
wirklich eine schlechte Wahl für uns gewesen.
Denn eines meiner Argumente gegen einen Cocker
oder einen Goldie oder gar Setter war das ich nie
eine Rasse wollte bei der ich mich entscheiden müsste
ob ich den Kinderwagen stehen lasse um dem Hund
der durchgegangen ist hinterher zu rennen oder den Hund
laufen lasse um bei meinem Kind sein zu können.
 
 
Für manchen bestimmt total übertrieben.
Aber aus meiner Kindheit kannte ich es noch
von unserer Cockerhündin "Farah" das wenn man
sie von der Leine gemacht hatte und nur 1 Sekunde
nicht aufgepasst hatte oder sie etwas vor mir sah
oder eine Spur aufgenommen hatte einfach weg war
und nur dann wieder Heim kam wenn sie Lust dazu hatte.
 
 
Für mich gab es da aber keine Entscheidung.
Denn ich hätte niemals nie meine Kinder stehen lassen.
Aber meinen Hund in Gefahr springen lassen
wollte ich auch nicht und hätte ich auch niemals getan.
Daher blieb der Cocker weiterhin ein wunderschöner Traum.
 
 

Das war der Hauptgrund warum wir uns gegen
einen Cocker entschieden und kein Cocker
sondern ein Beardie bei uns einzog.
Mein Mann bekam somit seinen großen Hund
und ich die langen Haare und keinen jagdtrieb.

 
 

Auch wenn wir uns durch den Jagdtrieb
immer gegen einen Cocker Spaniel entschieden,
so war in unserer Beider Hinterköpfe
und in so manchen Gesprächen und Gedanken
natürlich immer die für uns tolle Kindheitserinnerung
an einen Cocker Spaniel präsent.

 
 

Der Cocker blieb immer, über all` die vielen Jahre,
mein größter und lang ersehntester Traum
seitdem ich 17 war und unsere Farah damals starb.

 
 
Wenn auch alles anders kam so bin ich meinem Mann
dennoch sehr dankbar für seine Hartnäckigkeit.
Denn so zog am 3. Dezember 1997 unsere Beardie Hündin
"Inka" bei uns ein.
Inka legte den
Grundstein für unseren Zwinger "Millwaukee`s".
 
Und ohne Inka hätte es meine geliebte
"Felissa" nie gegeben.
Millwaukee`s Felissa Finikochika
Geboren am Sa, den
23.08.2002
 Verstorben am Mo, den 08.07.2013
Sie war mein Seelenhund, mein Schatten.
 

 

Auch wenn wir den Cocker nie vergaßen so waren wir
18 Jahre treue Fans von Bearded Collies.
 

In all´ den Jahren die wir Beardie` s züchteten
wurde es in unseren Herzen dennoch immer ganz warm
wenn wir einen Cocker Spaniel sahen.
Vor allem in meinem Herzen.
Mein Wunsch in all´ den Jahren war immer
noch einen kleineren Hund zu den Beardie`s zu haben.
Ich/Wir konnte/n kaum an einem Cocker vorbei gehen
ohne ihn zu streicheln.

 
 

Als mein Mann und ich im Januar 2012 in Nürnberg
auf der Ausstellung waren und am Beardie Ring standen
kam ein Zobelfarbener Jungrüde bei uns vorbei.
Er weckte sofort wieder einige Erinnerungen.
Wir sprachen die Cocker Besitzerin an und sie erzählte uns
das die Cockerzuchten mittlerweile sehr familiär
und kaum noch jagdlich geführt werden.
Auch das der Cocker sich daher sehr gewandelt hätte.

 
 

Also informierten wir uns erneut ein wenig
über den Cocker Spaniel.
Doch irgendwie konnten wir uns nicht
wirklich vorstellen das der Cocker sich
so geändert haben soll und so kam es
das unser Gedanke an einen Cocker
leider wieder etwas in die Ferne rückte.

 
 

Doch im November 2013 veränderte sich für uns Alles
ohne das wir es uns bewusst waren.

 

Eigentlich wollte ich mich erkundigen
wann welche Ausstellungen 2014 stattfinden würden.
Also ging ich dafür auf die VDH Seite.
Oben im Top saßen da auf einmal mehrere
"Blauschimmel" Cocker Spaniel.
Blauschimmel oder überhaupt Schimmel
war zwar für meinen Mann die falsche Farbe beim Cocker,
denn im gefielen die "Schimmel" überhaupt nicht.
Er stand mehr auf die "Einfarbigen" Cocker.
Aber die Gesichter und die Köpfe der Schimmel Cocker
waren so genial das er sie nochmals sehen wollte.
Ich zeigte sie meinem Mann und plötzlich
war er wie ich sofort Feuer und Flamme
und wie immer sprach mein Männlein aus
was ich in diesem Moment dachte.
Nämlich das der Cocker einfach noch immer
ein toller und wunderschöner Hund ist.

 
 

Anhand seiner Reaktion glaube ich auch
das in ihm wieder ein wenig
sein Wunsch nach einem Jagdhund geweckt wurde.
Wenn es beim Cocker auch eher ein Jagdhund
in Kleinausführung wäre.
Denn er meinte auf einmal das ich mich
mal über Cocker Welpen informieren solle.

 
 
Zuerst machte ich aber gar nichts.
Denn ich wollte mich nicht selbst verletzen.
Weil eigentlich war uns klar wir würden uns
eh nicht für einen Cocker entscheiden.
Das wollte ich mir auch nicht antun.
 
 
Aber er sagte einen Tag später immer noch
das ich mich erkundigen solle.
Das tat ich aber auch nicht.
 
 

Naja. Wie heißt es so schön ?!
Schauen kann man ja mal.
Also übernahm dies ohne mein Wissen einfach mein Mann.

 
 

Zuerst informierte er sich heimlich über den Cocker.
Dann zeigte er mir stolz seine Sucherfolge.
Und am Ende
informierten wir uns dann gemeinsam
erneut über den Cocker Spaniel.
Uns war aber nicht klar das sich mit der Suche
"Alles"
bei uns ändern würde. bzw. schon geändert hatte.

 
 

Denn bis November 2013 sagten wir uns immer wieder
wenn wir einen Cocker sahen:

 

das wir uns erst einen Cocker kaufen wenn .....

- wir nicht mehr an der Hauptstrasse wohnen

- wir ein großes Haus haben mit einem großen Grundstück
das direkt und komplett ums Haus herum führt

- wir direkten Zugang zum Garten haben

- unser Cocker Spaniel nach einem Spaziergang,
der wahrscheinlich nur an der Leine statt findet,
sich danach noch richtig frei austoben könne

- er im Garten spielen und rennen dürfte wie er will

 
 

Erst wenn wir das alles hätten,
dann erst wollten wir nochmals
über einen Cocker nachdenken.
Denn dann wäre ein Cocker ein Hund für uns.

 
 
Uns war im ersten Moment überhaupt nicht bewusst
das wir uns im September 2010 genau das gekauft hatten
was wir uns für einen Cocker wünschten.
Im Januar 2011 sind wir in unser Traumhaus,
mit großem Garten rund um unser Haus
und mit mehrfachem Direktzugang aus dem Haus
in den Garten, umgezogen.
 
 
Nein, natürlich wollten wir nicht einen Garten
in dem wir unseren Cocker abstellen können.
Aber ein Zuhause wo sich unser Cocker
zusätzlich zum Gassi gehen frei austoben könnte.
Das war unsere Vorstellung.
 
 

Bei unserer Suche schauten wir auf verschiedene Internetseiten
und waren total überrascht in wie vielen
verschiedenen Farben es den Cocker mittlerweile gab.

 
 
Als ich einen Schokofarbenen Cocker sah
war ich hin und weg.
Meine Traumfarbe für mich war gefunden.
Denn so sollte mein Cocker auch sein.
Da wusste ich noch nicht das die Farbe sehr gefragt
und daher viel viel teurer und schwerer
und zu dem Zeitpunkt fast nur im Ausland
zu bekommen war.
 
 
Nach einigen Telefonaten mit verschiedenen Züchtern
und vielen Mails war für uns klar wir sind definitiv
soweit und wollen einen Cocker Spaniel haben.
 
 
Während ich mich noch mit den Farben beschäftigte
 hatte mein Mann eine ganz ganz süße
Black and tan Hündin gefunden.
 
 
Eigentlich war black and tan aber erst meine zweite Farbwahl.
Doch Mein Mann verliebte sich gleich
in die Black and tan Hündin.
Also rief ich bei den Züchtern an
und erkundigte mich über die Hündin.
 
 
Sie wäre es für uns von Anfang an gewesen
wenn ich mich nicht so auf die Farbe "choco" versteift hätte.
 
 
Also suchten wir zuerst weiter.
Doch nachdem es mit einer Schokohündin nicht geklappt hatte
rief ich erneut bei den Züchtern der black and tan Hündin an.
So fuhr ich am nächsten Tag zu den Züchtern.
 
 
Die süße Maus überzeugte mich
mit ihrem Gesichtsausdruck.
War ja auch kein Wunder.
Die süße Maus setzte sich sofort zwischen meine Füße,
sah mich ganz traurig an und ging von mir nicht mehr weg.
Und so verliebte ich mich wie mein Mann
in die Süße Black and tan Hündin.

Da war schnell klar.

Ich kann nicht ohne sie nach Hause fahren.
So fuhr eine kleine black and tan Hündin
mit mir mit zu uns nach Hause
.

 
 
So geschah es dann das nach 28 Jahren
am So, den 05.01.2014 endlich endlich
mein Kindheitstraum bei uns einzog.

Wir waren total happy

 
 

Ich muss fairer weise auch sagen das ich
diejenige von uns Beiden bin
die mit einem Cocker
ein ganz ganz großes Stück
meiner Kindheit zurück bekommen habe.

 
Für mich so denke ich ist es noch ein kleiner Tick mehr
als für meinen Mann.
 
 
 
Mein stärkster Gedanke an einen "Cocker"
war für mich:

- die innige Verbindung zu Farah

- die Erinnerung an die Wärme die sie mir gab
wenn ich sie in Arm nahm
oder sie sich an mich kuschelte

- die endlose Treue bei der sie mich auch sehr oft verteidigte

- das Kuscheln wenn ich als Kind traurig war

- das Schmusen in jeder Lebenslage

Der Gedanke war einfach immer nur genial und unvergleichlich.

 
 

Eigentlich ergab sich für uns alles total unüberlegt
und überhaupt nicht nachvollziehbar.

Aber wie so oft in meinem Leben sind die
nicht so gut überlegten Dinge von mir
doch meist, wenn nicht sogar
die besten Entscheidungen von mir.
In dem Fall sogar von uns ( Meinem Mann und mir ).

 
 

Dank unserer Suche und Entscheidung
kam sofort meine erste richtige Erinnerung
an meine "Farah" hoch.
Diese war als ich ca. 5-5
1/2 Jahre alt war.
Es war unser jährlicher Campingurlaub auf der Insel Raab,
wo ich immer mit unserer "Farah"
gemeinsam ganz eng aneinander gekuschelt
im Schlafsack schlief.

 
 

Für mich war Farah weit weit mehr als nur ein Hund.
Sie war mein Geschwisterchen das ich nie hatte,
meine ehrliche und treue Freundin die ich auch nie hatte,
meine ganze Kindheit, meine Trauer und meine ganze Freude
bis weit über meinen 17. Geburtstag hinaus.

 
 
Wahrscheinlich denken Sie jetzt warum wollte sie
dann nie Cocker Spaniels sondern Beardies haben.
 
Ganz einfach.
Nochmals zur Erinnerung.
Ein Cocker Spaniel gehört zu den Jagdhundrassen
und hatte damals noch einen sehr sehr ausgeprägten
jagdlichen Instinkt.
 
 
Wenn bei uns auch immer die Faszination
über die Einzigartigkeit eines Cockers da war
und uns der Ausdruck seines Jagdhundkopfes
und seines Gangwerkes faszinierte,
so wurde der Cocker früher viel an Jäger
zum apportieren und für die Jagd usw. verkauft.
Meine Erinnerung war auch noch das ein Cocker
in einer normal aktiven Familie ohne richtige Erziehung
und Beschäftigung nur schwer zu Händeln war.
Geschweige denn konnte man, genau wie heute auch,
ohne Erziehung nur sehr schwer problemlos
mit einem Cocker ohne Leine Gassi laufen.
Denn leider war es früher noch nicht gang und gebe
mit den Hunden so viel Erziehung zu lernen
wie man es heute macht.
Außer es war ein jagdlich geführter Hund
oder ein Schäferhund.
Dann sah das anders aus.
 
 
Aber ich denke es hat so kommen müssen.
Wir sind so happy mit unserer Rasselbande
und genießen jeden Tag mit unseren Cockern.
Es war für uns absolut die richtige Entscheidung.
 
 


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